Geboren aus der Not

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg-Lohbrügge wurde im Jahre 1992 gegründet.

Um der Jugendfeuerwehr in den Sommermonaten eine Möglichkeit für die Ausbildung im Freien anzubieten wurde eine Lösung gesucht. Das Feuerwehrhaus aus den 1890 Jahren war räumlich eingeschränkt und der angrenzende Lohbrügger Marktplatz war als Übungsort zu belebt.

Da kam der Zufall zu Hilfe, das an der Lohbrügger Landstraße gelegene Polizeirevier 60 wurde verlegt, das zum Revier gehörende Grundstück reichte im rückwärtigen Teil bis an das Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr heran. Hierzu muss angemerkt werden, dass an dem Feuerwehrhaus hofseitig ein kleiner Raum angebaut war, dieser wurde ehemals als Aufenthaltsraum für den Bezirksschonsteinfeger genutzt und im Anschluss diente er als Hundezwinger für die Polizeihunde. Zudem war zwischen den beiden Gebäuden noch eine kleine Freifläche vorhanden. Die Idee war geboren, warum nicht hier einen geschützten nicht öffentlichen Bereich schaffen. Also nachgefragt und es bestand die Möglichkeit das Gelände anzumieten, da die Freiwillige Feuerwehr keine natürliche aber eine juristische Person ist, konnte somit auch kein Mietvertrag abgeschlossen werden. Die Lösung: es musste ein Verein gegründet werden, der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg-Lohnbrügge.

Jetzt musste mit den Eignern, der Sprinkenhof AG, verhandelt werden, hier hatte die Freiwillige Feuerwehr Lohbrügge tatkräftige Unterstützung unseres Fördervereinsmitgliedes Rolf Niese, der Vertrag kam unter Dach und Fach.

Der Hundezwinger wurde in Eigenarbeit ausgebaut und es entstand eine kleine Küche mit Sitzgelegenheit und direkten Zugang über das Feuerwehrhaus zum Gartengrundstück. Eine Pergola mit Überdachung und Sitzbänken wurde aufgestellt, Rasen und Beete angelegt. Ein kleiner gemütlicher Rückzugsort entstand.

In den Folgejahren ergab sich die Möglichkeit einen Feldkochherd Marke Progress, Baujahr 1965 – auch bekannt unter dem Begriff „Gulaschkanone“ – vom Malteser Hilfsdienst zu übernehmen. Dieser wurde von den Kameraden in Eigenleistung restauriert und neu lackiert. Er sollte der Feuerwehr viele Jahre bei Veranstaltungen dienen.

Der Förderverein sponserte unter anderen die technischen Geräte wie TV-Gerät und Videorecorder um die, von der Feuerwehr und der Feuerwehrunfallkasse bereitgestellten Medien, für Übung und Ausbildung zu nutzen.

Der Jugendfeuerwehr ermöglichte der Förderverein die Anschaffung eines großen Mannschaftszeltes das zu Unterbringen der Jungen und Mädchen bei Ferienlagern und Ausfahrten dient.

Bereit über einige Jahre wurde für die Anschaffung eines Mannschaftstransportfahrzeug für die Jugendfeuerwehr gespart. 2013 ergab sich die Gelegenheit, ein Mannschaftstransportfahrzeug - MTW - Mercedes Benz Vito wurde durch den Förderverein angeschafft, und in Dienst gestellt. Somit haben unter anderem die Mitglieder der Jugendfeuerwehr die Möglichkeit zu ihren Veranstaltungen gefahren zu werden. In die Anschaffung und den Einbau eines Navigationsgerätes sowie einer Heckkamera wurde investiert,

Die Mitgliederentwicklung des Fördervereins stieg in den Jahren stetig an. Dennoch freuen wir uns über neue Mitglieder, die die Freiwillige Feuerwehr bei der Jugendarbeit, der Aus- und Fortbildung und bei sozialen Aufgaben durch die Mitgliedsbeiträge finanziell unterstützt.

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